"Milky Way" habe ich am 31.12.2011 vom Züchter abgeholt, er hatte keine Zeit, ein Chinchilla mit erhöhtem Augendruck
3x am Tag zu behandeln. Ihr Auge war erweitert auf die Größe einer Glasmurmel.
Auch die regelmäßige Behandlung mit Augentropfen half nicht. 

  

Nach 3 Wochen Behandlung entschloß ich mich schweren Herzens, das Auge rausnehmen zu lassen. 
Sie hat es unglaublich gut verkraftet, ich muss sagen, ich habe noch nie so ein tapferes Chinchilla gehabt. 
Sie lebt mit 3 Jungweibchen zusammen und es geht ihr wirklich gut. Danke.

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       464/470 gr.

Diese schönen Chinchillas habe ich rausgekauft - wurden in einer Gartenlaube unter erbärmlichen Bedingungen (Züchterkäfige) gehalten

gefüttert wurden sie mit Vogelfutter und Erdnüssen, die Trinkflasche war grün vor Moos.

Sandbad gab es nicht, nur Heu um sich warm zu halten (im Winter Februar 2012 hatten wir bis zu -15°)

Als ich das bemängelte meinte er: "da wo sie vorher waren hatten sie es schlechter"

Sie sind einfach wundervoll, dankbar und sehr sehr lieb

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Diese Anzeige stand im Juli 2012 im dhd24 - Tiermarkt:

Hallo, leider muss ich auf Grund von Zeitmangel diese Süße Maus abgeben. Sie hat derzeit eine Gebärmutterentzündungung wird mit Antibiotika behandelt, daher verschenke ich sie und hoffe, sie findet ein fürsorgliches neues Zuhause, in dem sie sich gut erholen kann und bald wieder die Alte ist. Ich bitte nur um wirklich ernstgemeinte Anfragen, von Liebhabern die bereit sind sich um die süße Maus zukümmern und sie wieder auf zu päppeln. LG Familie M.M.

Hier ging es um ein Chinchilla, gezüchtet aus dem Freundeskreis, hier im dhd angeboten von einer ehemals Käuferin - 

ich wurde gebeten,
dieses Chinchilla nicht vor die Hunde gehen zu lassen.
Über eine dritte Person nahm ich Kontakt auf und bekam prompt Antwort:

Hallo,
das klingt super...aber könnten sie kommen und sie holen? Denn sie scheinen ca. 2 Stunden entfernt zu wohnen...
Einen Versand möchte ich ihr nicht zumuten...
Sie hängt ziemlich durch und frisst kaum, ich weiß nicht ob sie es schafft ...
LG  M.M.

Da jetzt schnell gehandelt werden musste, wurde auf schnelle Abholung gedrängt. 
Die Sache lief reibungslos ab, ohne dass ich erkannt wurde, habe ich das Chinchilla zu mir geholt.
Haniya wog über 700 Gramm und wir dachten sie sei tragend, aber sie war nur aufgegast. 
In den nächsten 2 Nächten setzte so viele Köttel ab, dass sich ihr Gewicht auf 550 Gramm regulierte.

Hallo,
Das freut mich sehr.
Dann hat das Antibiotikum angeschlagen,
Dann kann sie ja bald wieder zu ihren Artgenossen, und muss nicht weiter allein sitzen.
Danke nochmal, das du dich ihr angenommen hast und dich kümmerst.
Ich konnte es wirklich nicht mehr im vollen Umfang leisten und hatte ehrlich Angst das sie es nicht schafft. Aber jetzt bin ich beruhigter...
Glg M.M.

Hainya geht es wieder gut, sie fühlt sich wohl in ihrer neuen Umgebung.

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Mette

Mette und ihr Freund Floh kamen während der Sommerferien für 4 Wochen als Urlaubsgäste zu mir. 
Mette war ein besonderes Chinchilla, sie war zwar erst ein Jahr alt, hatte aber schon drei Besitzer und saß jetzt alleine in einer Zoohandlung.

Das Mädchen, eine Schülerin hatte ein Jahr auf ein Chinchilla hingespart und sich augenblicklich in Mette verliebt, als sie sie das erste Mal im Zoogeschäft sah.
Sie hat sie dann unmittelbar mitgenommen, da sie sie nicht alleine in dem Käfig sitzen sehen konnte.

Mette kam in ein ganz liebevolles Zuhause und bekam mehrere Stunden am Tag Aufmerksamkeit. Damit  sie die Nächte nicht alleine war,
bekam sie ihren Partner Floh.

Mette und Floh waren munter, sprangen im Kräfig herum, holten sich ihr Leckerchen.
Dass Mette immer ruhiger und zurückhaltender wurde ist mir erst gar nicht aufgefallen. Ich dachte, sie sei müde und schläft.
Irgendwann nahm ich sie morgen aus Käfig und merkte wie apathisch sie war, - und abgemagert.
Ich fing sofort mit der Zwangsfütterung an, sie nahm es auch an, aber Lebenswillen zeigte sie nicht mehr.

3 Tage - bevor sie zurück nach Hause geholt werden sollte,
war sie vor Trauer durch die Trennung zu ihrer Besitzerin
für immer eingeschlafen.

Floh, der nicht verstand, warum Mette nicht mehr da war,
hat von mir ein neues liebes Weibchen bekommen, mit er sich sofort gut verstand.

 

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Dieser süße kleine Locken-Chinchilla wurde nur 4 Wochen nach seiner Geburt von seinem dominaten Vater weggebissen.
Mit 4 Wochen konnte er nicht alleine bleiben, deshalb musste ich die Mutter mit rausnehmen. Da die Mutter schon wieder
trächtig war, hat sie ihn nach 14 Tagen im Alter von nur 6 Wochen auch nicht mehr haben wollen.
Mit etwas Mühe bekam ich ihn in einer Jungen-WG von 3 Monaten unter.
Das ging 4 Wochen gut - und dann wollten sie ihn auch nicht mehr.

Da er eigentlich noch eine Mama braucht, habe ich ihn zu meinen "Babys" (Handaufzuchten) mit Mutter gesteckt.
Dort hat er jetzt seine Familie gefunden.

 Verarbeitet hat er das alles noch nicht - ich sehe ihn oft abgesondert alleine sitzen.

Ganz links sitzt er.

Er bekommt so viel Zuneigung von seiner neuen Familie - mittlerweile hat er sich eingewöhnt und genießt das "Familienleben"

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Eine quirlige muntere Männer-WG

Das kommt dabei heraus,

wenn sich Leute einfach so ein Pärchen anschaffen und es gewähren lassen ....  Es werden immer mehr .....
Eines Tages wurden bei ebay 14 Chinchillas "zu verschenken wegen Zuchtaufgabe" angeboten.  Eine Dame, die im Leben noch nie etwas mit Chinchillas zu tun hatte,
folgte ihrem Gefühl und wollte diese Tiere übernehmen. Sie rief mich an, ob ich beratend helfen können, Geschlechterbestimmung, Gesundheitszustand etc.
Natürlich sagte ich zu. 

Die Tiere saßen alle zusammen in einem großen, nicht gerade liebevoll eingerichteten Käfig.
Wir machten uns an die Geschlechterbestimmung - 5 Böckchen und 9 Weibchen.
Alle Tiere machten einen munteren Eindruck. 
In ihrerer neuen Umgebung entwickelten sch die 5 Böckchen zu einer quirligen Gruppe - keine Eifersüchteleichen - weil keine Weibchen mehr  da waren - alles super
kurz gesagt - sie fühlen sie pudelwohl und haben nur Blödsinn im Kopf.

Wieviel Weibchen noch trächtig sind wird die Zukunft zeigen - aber die Inzucht hat ein Ende.

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Liebe Gisela,viiiielen dank fuer deine unermuedliche,
wertvolle unterstuetzung fuer die KälbchenRettung Segeberg...
ich drueck dich!
m.
Foto: Liebe Gisela,
viiiielen dank fuer deine unermuedliche, wertvolle unterstuetzung fuer die KälbchenRettung Segeberg...
ich drueck dich!
m.

 

11 Kälbchen sind frei ...

wir alle, Leute aus ganz Deutschland, haben uns bei Facebook zusammengetan und

gesammelt, gespendet, versteigert was das Zeug hält, um Geld zu sammeln, die Kälbchen aus dem Dunkelstall zu befreien.

Erst hatten wir 2 raus, dann insgesamt 5, und dann gaben wir noch mal alles und die restlichen 6 zu bekommen.

Wir haben es geschafft! Alle sind auf Lebens- und Gnadenhöfen untergebracht. Sie werden ein Leben in Freiheit und

Sicherheit geniessen können dank vielen Patenshaften. Danke.

 

 

 

wir mussten dich gehen lassen, Sternenkind
 
 
Aktueller Bericht von der „kaelbchenfront“ vom 12. November

Ihr lieben Sternschnuppen,
(Bericht von Maren)
als ich am samstag nach den arbeiten bei den kaelbchen so ungewohnt viele anrufe auf dem handy
vom gnadenhof Melief hatte, ahnte ich, dass es schlechte nachrichten gibt; das hoerte ich schon an
Lothars stimme auf der mailbox – wie schlecht die nachrichten allerdings waren, hatte ich nicht erwartet… 

als ich erfuhr, dass Sternchen zwischen 17 und 19 Uhr vermutlich an einer darmplattendrehung verstorben
war, stand ich erstmal voellig unter schock und wollte es gar nicht glauben…auch jetzt will mein verstand es
immernoch nicht wahrhaben und hofft nach wie vor auf die botschaft, dass sie wieder aufgewacht ist und alles
ein missverstaendnis war…aber leider ist es bittere realitaet…
 
nun hatte der Kleine seinen Partner verloren und trauerte, immer rief er nach ihr ....

‎"der 'zufall' ist Gottes art und weise, immer anonym zu bleiben" ;-

jetzt ist dem gnadenhof Melief doch tatsaechlich ein neuer spielgefaehrte fuer Survivor zugelaufen...

3 wochen streifte dieser schon im wald umher...ein richtiger waldlaeufer...und was fuer ein glueck er hatte...

polizei und jaeger suchten nach ihm und sogar eine treibjagd hat er ueberlebt...

Seit 3 Wochen bei uns im Wald: eine 7 Monaten alte Limousin-Bulle, abgehauen direkt nachdem er aus Tchechien angekommen war um gemästet zu werden. Seit Sonntag (vorher wussten wir überhaupt nicht dass er da war, wir haben ihn erst dann zufällig selbst gesehen) haben wir versucht ihn einzufangen. Heute ist es Lothar und Jasmine Nee gelungen ihn bei uns auf der Weide zu locken. De Bauer, den wir über der Polizei gefunden haben, hatte schon 3 Wochen schlaflose Nächte. Gestern Abend hatte er die Bulle zusammen mit der Polizei in die Enge getrieben und sofort einen Jäger angerufen um ihn erschießen zu lassen. Zum Glück hat das Tier sich dann von einem Auto erschrocken und hat wieder die Flucht ergriffen. Und heute steht er bei uns auf der Weide, und hat schon Bekanntschaft gemacht mit Survivor! Der Bauer wollte ihn entweder zurück haben oder er wollte die 1000 Euro die das Tier ihn gekostet hatte wieder haben. Ein Tier was so viel Glück gehabt hat, schicken wir natürlich nicht ab im Dunkelstall um nachher doch noch geschlachtet zu werden, und sein Leben ist mehr wert als 1000 Euro. Also: er bleibt hier!

Selbstverständlich sind wir froh mit jeder die ein bisschen beitragen möchte an der finanzielle Abwicklung dieser unglaubliche Geschichte. Und da dieser Junge ein Riesentier wird, sind wir auch ab sofort auf der Suche nach Paten für ihn! Wir versuchen schnellst wie möglich die ganze Geschichte ausführlicher auf unserer Website einzustellen.

 

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