Es folgen mehrere Berichte!

LachendWeinend

 

Juli war immer eine sehr liebevolle Mutter, aber diesmal machte ich mir ernsthaft Sorgen. Sie war so dick daß ich dachte, sie könnte platzen. Mein Tierarzt meinte, ich sollte noch ein paar Tage warten, wenn dann nichts passiert, würde er die Babys holen. Sonntag Morgen kamen 3 Babys, war ich froh - aber sie war immer noch so dick -  Im Laufe der Vormittags kamen noch 2 Babys, sie waren schon winziger.

Nachmittags kamen dann noch 3 Stück, das heißt es waren nur noch kleine tote Körper.

 

Danach war das Muttertier dünn wie ein Schlauch und total erledigt. Ich hatte mich bei der Menge schon auf Zufüttern eingestellt, als ich merkte, dass die Mutter keine Milch hatte.

2 der Babys hatten nur 25 Gramm Geburtsgewicht und starben bald. Die anderen hatten 28 und 30 Gramm Geburtsgewicht.

 

Es folgten  für mich 3 Monate rund um die Uhr als Mutterersatz. Tagsüber auf der Arbeit, abends nach der Arbeit durften die Babys zu ihrer leiblichen Mutter zum kuscheln. Das war eine so herzliche Begrüßung von allen, die Mutter genoss dann ihre Babys. 

Die Kleinen haben sich prächtig entwickelt, zwar sind sie nicht so groß wie andere Chinchillas aber topfit.

Sie haben eine sehr innige Beziehung zu mir aufgebaut, leben jetzt ein sorgenfreies Leben mit ihrer Mutter, die keine Babys mehr bekommen wird.

 8er Wurf


 

 

 

Moni ist ein sehr zickiges Ebony bes. dunkel und während ihrer Tragzeit ist es noch schlimmer. Als ich eines morgens in den Käfig sah, war endlich ein Baby da. Aber man merkte ihr an es würden noch mehr folgen. Als ich abends von der Arbeit kam, waren immer noch keine weiteren Babys da. Ich nahm sie und fühlte noch 2 Köpfchen im Bauch. Ich rief in der Tierklinik an und bat, dass sie sich auf einen evt. Kaiserschnitt einstellen und dies vorbereiten sollten. Mich schickten sie dann mit dem kleinen Erstgeborenen nach Hause, den ich unter meinem Pullover warm hielt. Es wurden 2 weitere lebende Babys per Kaiserschnitt geboren. Das Muttertier war so genervt, dass es die Babys ablehnte und keine Beziehung aufbaute. Hier war ich gefragt. Wer das schon erlebte, weiss, dass man für die nächsten 3 Monate keine Freizeitaktivitäten mehr einplanen kann, die Babys mit zur Arbeit nehmen muss, da sie ja alle 2 - 2,5 Stunden gefüttert werden müssen und auch nachts 3 x. Das heißt, 3 Monate den Wecker nachts stellen für die Fütterung. Die beiden Nachkömmlinge aus dem Kaiserschnitt haben es leider nicht geschafft. Der Erstgeborene ist ein großer Bursche geworden, der innig an mir hängt.

 


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