Während wir in vergangenen Zeiten weite Strecken gefahren sind um ein schönes Chinchilla zu kaufen

macht das heute der

Tiertransport (für viele, einige lehnen es ja ab - aus gutem Grund)

 

Ich sage allen Leuten die zu mir kommen: Ein Chinchilla ist wie ein rohes Ei oder ein Diamant (beides verschickt man nicht)

 

In Paragraph 1 des Tierschutzgesetzes (TierSchG) in Deutschland ist folgender Grundsatz festgeschrieben:
Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen.

Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Warum steht dieser Satz unter dem Thema "Das sensible Chinchilla"?

Diese Frage möchte ich so erst mal beantworten, bevor ich zu meinem Anliegen komme: Man kann einem Chinchilla nicht nur physisches Leid und oder gar Schäden zufügen, sondern auch seelisch, Wunden können heilen, aber die Seele nicht. Und dies tun leider viele Züchter heute ihren Tieren an und verkleiden dies in eine schöne Verpackung des Kundenservice mit dem Worten "Ich hatte noch nie Probleme damit" oder "Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht".

Und hier sind wir auch gleich beim weiteren Stichwort "Verpackung". Wozu verpackt man ein Chinchilla? Um es zu verschicken. 

Chinchillas werden im Internet auf  Homepages wie in einem Katalog angeboten,

- wie ein Pullover im Katalog von Versandhäusern. 

Bei Nichtgefallen sogar wieder zurück geschickt. Bei dem Chinchilla entsteht ein Schaden, der auch bis zum Schock führen kann und dann zu einem nicht aufhaltbarem multiplen Organversagen führt.

Ich habe mir mal vorgestellt, ich bin in einem Behältnis in totaler Dunkelheit, werde hin und her geschoben oder geworfen - ich weiß nicht was mit mir passiert,

Natürlich hätte ich Todesangst.

 

So geht es den Tieren auch, sie fühlen wie du den Schmerz - auch den seelischen, oder fühlen Angst noch viel stärker als wir.

Sie fühlen genau so wie wie Liebe, Angst, Verlust, Tod, dieses Video zeig ergreifend wie Tiere fühlen:

 

Bei uns würde es heißen: Diese Person wird sich von den seelischen Schäden nie wieder erholen. Bei Tieren heißt es von den verschickenden Züchtern; die können das ab. Dies stimmt nicht. Chinchillas sind Fluchttiere sie empfinden also Angst, und Todesangst schneller als wir. 

Aber es ist an der Tagesordnung.

Ich habe kürzlich von einem Fall gehört:

3 Weibchen von Deutschland in die Schweiz

-weil der Zoll die Tiere nicht sofort weitergeleitet hat, waren sie 2 Tage in der Transportkiste statt nur einen Tag. Zudem standen sie in der Sonne. Fazit: alle 3 elendig vertrocknet.

Schauderhaft:

Züchter verschicken tragende bis hochtragende Weibchen, sogar am Geburtstermin, die dann vor Angst auch vorzeitig gebähren. Wenn sie beim neuen Besitzen ankommen, sind die Babys da (auch tot) und das Muttertier hat durch die Kälte Gebährmutterentzündung. Wenn alles gut geht überlebt sie. Oft stirbt sie vor lauter Schock auch Tage später.

Gewissenlose Züchter verschicken alles - sogar unverpaarte Tiere, mit Zahncreme oder mit Babyöl eingestrichen, damit sie beim Beißen abrutschen. Das ist absolut unverantwortlich.

Unter Protest könnt Ihr lesen, wie es für des Tier enden kann!

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Aber es gibt weitere Züchter die sich gegen den Tiertransport stark machen, das freut mich sehr, z.B.

http://www.tierversand-nein-danke.de/

http://www.chinchillas-in-nrw.de/

http://www.waldhessen-chinchilla.jimdo.com

 

Wir haben bei Facebook eine Gruppe gegründet, die bietet Mitfahrgelegenheiten an, es dauert zwar eine gewisse Zeit, bis sich jemand gefunden hat, der diese Strecke fährt, aber das Tier oder die Tiere kommen unbeschadet an.

Schneller geht es über den ADAC: www.mitfahrgelegenheit.de

 

 

 

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