Christliche Nächstenliebe, Mitgefühl und Erbarmen – nach Ansicht des bayerischen Klosters St. Ottilien nicht für Tiere

Alles begann im September 2012. Eine engagierte Tierschützerin aus Geltendorf entdeckte ganz in der Nähe ihres Wohnortes einen Mastbullenstall beim bayerischen Kloster St. Ottilien.

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© Daniela Böhm – www.DanielaBöhm.com

Ein Blick in das Innere des Stalles traf sie tief ins Herz: Die Mastrinder waren jeweils zu viert in engen Boxen untergebracht, sie hatten kaum Platz, um sich zu bewegen und konnten nicht einmal richtig liegen.

Sie informierte umgehend das Veterinäramt, diverseLokalzeitungen und auch uns (PETA). Wir erstatteten damals ebenfalls Anzeige beim Landratsamt Landsberg am Lech. Hauptsächlich bezogen wir uns dabei auf die hochgradige Verschmutzung des Stalles, ein klarer Verstoß gegen dasTierschutzgesetz und die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung.

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© Daniela Böhm

Leider passierte darauf hin nicht viel, das Kloster erhielt die Auflage, den Stall zu reinigen und anschließend wurde der Stall verriegelt, dass niemand mehr reinschauen konnte. Das Veterinäramt sah keinen weiteren Handlungsbedarf, denn dieMindestanforderungen werden angeblich erfüllt.

Eine Weile später. Ein kleines Mädchen nahm an einer öffentlichen Führung in dieser Landwirtschaft teil und verliebte sich in das Kälbchen Flora. Sie erfuhr, dass das Kälbchen unfruchtbar war und deswegen geschlachtet werden sollte. Entschlossen kratzte sie ihre Ersparnisse zusammen und schrieb mit einem dreiseitigen, rührseligen, handschriftlichen Brief die Abtei an. Sie wollte das Kälbchen freikaufen und ihm ein Leben auf dem Gnadenhof schenken. Dies wurde ohne Angaben von Gründen hartherzig abgelehnt.

Auch hier kam die Öffentlichkeit ins Spiel, diverse Lokalzeitungen berichteten, denn die Mutter des Mädchens half ihrer Tochter, wollte ihr diesen Herzenswunsch erfüllen. Die Mönche wimmelten wieder gefühlskalt ab. Das Mitgefühl, von dem sie täglich predigen – offenbar nichts weiter als Schall und Rauch. Es gilt nicht für die Tiere und scheinbar auch nicht für kleine Mädchen mit einem großen Herzen.

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© Daniela Böhm

Um offensiv gegen den Pressewirbel vorzugehen,gaben die Mönche öffentlich bekannt, die Tierschützer seien nun eingeladen, den Stall ganz offen zu besichtigen, was scheinbar aber nie ernst gemeint war. Bis heute ist seitens des Klosters kein Termin zustande gekommen. Stattdessen wurde die oben genannte Tierschützerin persönlich von Pater Tassilo auf einen Kaffee eingeladen, er wollte sich ausschließlich mit ihr alleine und nicht zwecks Stallbesichtigung treffen, was sie aber für unseriös hielt und daher ablehnte.

Kürzlich wurden uns neue Aufnahmen zugespielt. Diese haben wir fachlich auswerten, bzw. ein tierärztliches Gutachten anfertigen lassen und darauf basierend nun auch Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Augsburg gegen die Verantwortlichen des Klosters gestellt. Die Boxen wirken auf den Fotos deutlich zu klein, bezogen auf die gängigen Richtlinien.

Uns fehlen wirklich die Worte, wie gefühlskalt sich ein christlicher Orden gegenüber schwächeren Kreaturen gibt. Die Worte der Tierschützerin, welche den Fall ins Rollen gebracht hat, sind sehr treffend: „Mir ist bewusst, dass es noch viel schlimmer geht“, sagt sie. Dass die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes eingehalten würden, mache die Haltung aber noch nicht akzeptabel. Von daher müsse die Frage erlaubt sein, „ob es für ein christliches Kloster nicht angemes­sener wäre, eine offensichtlich nicht artgerechte Tierhaltung ganz zu unterlassen“.

Das sehen wir genauso. 

Hier geht es zur Petition von Daniela Böhm für die Verbesserung der Tierhaltung in St. Ottilien

Trostloser Alltag von Muttersäuen in der Fleischindustrie.

Hilf uns diesen Wahnsinn zu beenden!

Werde aktiv: 
www.animalequality.de/werde-aktiv/werde-ein-aktivist
Foto: Trostloser Alltag von Muttersäuen in der Fleischindustrie.

Hilf uns diesen Wahnsinn zu beenden!

Werde aktiv: www.animalequality.de/werde-aktiv/werde-ein-aktivist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stoppt den größten Nerzquäler Deutschlands – Alfons Grosser

Seit der Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung vor sieben Jahren ist die Haltung von Nerzen in winzigen, kahlen Drahtgitterkäfigen verboten. Alle Übergangsvorschriften sind mittlerweile seit über einem Jahr abgelaufen. Zahlreiche Pelztierzüchter haben ihre Farmen geschlossen. Nicht so Alfons Grosser, Vizepräsident des „Zentralverband Deutscher Pelztierzüchter e.V.“. Er betreibt weiterhin drei Nerzfarmen, nunmehr illegal. Insgesamt hält er etwa 30.000 Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen. Das ist rund ein Drittel aller noch in Deutschland für die Pelzgewinnung gehaltenen Nerze.

Trotz behördlicher Auflagen, Gerichtsprozessen und Protesten macht Alfons Grosser einfach weiter. Das wollen wir nicht hinnehmen. Daher fordern wir nunmehr Alfons Grosser direkt auf die tierquälerische Pelztierzucht endlich zu beenden.

Bitte unterstützen Sie uns dabei und senden Sie ebenfalls eine Protestmail an Alfons Grosser- Deutschlands größten Nerzquäler.

Protestschreiben  an Alfons Grosser, Vizepräsident des „Zentralverband Deutscher Pelztierzüchter e.V.”

 

ZDP Zentralverband
Deutscher Pelztierzüchter e.V.

Ansprechpartner: A. Grosser
Segelfliegerweg 9
49324 Melle
Telefon: 0049 (0)5422-1483
Telefax: 0049 (0)5422-45408
info@z-d-p.de
Mobil: 0172-9031886
Artemis
Handelsgesellschaft mbH

Ansprechpartner: A. Grosser
 
 
 
 
 
 
Segelfliegerweg 9
49324 Melle
Telefon: 0049 (0)5422-1483
Telefax: 0049 (0)5422-45408
artegro@t-online.de
Mobil: 0172-9031886

 

 

 

 

 

 

 

 

Pferdefleischskandal: Ein interessanter Bericht im heutigen Kassensturz zeigt die traurige Wahrheit: Pferde leiden unsägliche Qualen, um als Billigfleisch in Fertigprodukten oder in der Fleischtheke zu landen. Zusammen mit unserem Partner Animals’Angels, dem langjährigen Spezialisten in Bezug auf die Leiden der sogenannten „Nutz“tiere (www.animals-angels.de), der solche schlimmen Zustände seit Jahren dokumentiert und zur Anzeige bringt, kämpfen wir für eine besser

Gesetzgebung (vgl. die 8hours Kampagne) bzw. einen besseren Vollzug. Und dies für alle „Nutz“tiere. Tatsächlich ist die Pferdequal nicht auf den amerikanischen Kontinent beschränkt, sondern findet täglich vor unserer Haustüre in Europa statt.

Lidl hat Daunendecken im Angebot mit dem Vermerk: 100% Naturprodukt – Entendaunen und -federn, daher kein Lebendrupf

Vor allem Entendaunen aus Totrupf stammen häufig von Stopfleberfarmen!!! Bitte kauft KEINE Daunenprodukte!!!

Auch in Designerdaunenjacken steckt Tierqual!!
Foto: Lidl hat Daunendecken im Angebot mit dem Vermerk: 100% Naturprodukt – Entendaunen und -federn, daher kein Lebendrupf

Vor allem Entendaunen aus Totrupf stammen häufig von Stopfleberfarmen!!! Bitte kauft KEINE Daunenprodukte!!!

Auch in Designerdaunenjacken steckt Tierqual!!

 

 

Angora……… lebendig gekreuzigt für unser schickes Vergnügen.. 

„Angora-Kaninchen werden zum Scheren auf ein Brett gespannt. Aus Angst und Panik treten sie wild um sich. So schneiden ihnen die Messer unausweichlich ins Fleisch, was zu blutig
en Wunden führt. Angoras haben sehr empfindliche Fußsohlen, was ein Leben in Käfigen auf Maschendraht zur absoluten Qual macht und häufig zu Geschwüren an den Füßen führt. Da die männlichen Angora-Kaninchen nur etwa 75 bis 80 Prozent der Wollausbeute von weiblichen haben, werden sie auf vielen Farmen gleich nach der Geburt getötet.“
Quelle: http://www.peta.de/web/die_qual_der.574.html

<--- da ich selber sowas nicht trage bin ich gestern auf Nachfrage eines Freundes, wie grausam wohl die Angorawollproduktion ist, erst einmal auf Internetrecherche gegangen.. mit einem weiteren traurigen Ergebnis im Reich der Tierausbeutung..
Foto: Angora……… lebendig gekreuzigt für unser schickes Vergnügen.. 

„Angora-Kaninchen werden zum Scheren auf ein Brett gespannt. Aus Angst und Panik treten sie wild um sich. So schneiden ihnen die Messer unausweichlich ins Fleisch, was zu blutigen Wunden führt. Angoras haben sehr empfindliche Fußsohlen, was ein Leben in Käfigen auf Maschendraht zur absoluten Qual macht und häufig zu Geschwüren an den Füßen führt. Da die männlichen Angora-Kaninchen nur etwa 75 bis 80 Prozent der Wollausbeute von weiblichen haben, werden sie auf vielen Farmen gleich nach der Geburt getötet.“
Quelle: http://www.peta.de/web/die_qual_der.574.html

<--- da ich selber sowas nicht trage bin ich gestern auf Nachfrage eines Freundes, wie grausam wohl die Angorawollproduktion ist, erst einmal auf Internetrecherche gegangen.. mit einem weiteren traurigen Ergebnis im Reich der Tierausbeutung..

 

Berlin zahlt dem Tierpark 7 Mio. E im Jahr für schlechte Tierhaltung. Wie schlecht die Tierhaltung ist und was geändert werden muss, habe ich mit Film- und Bildmaterial aus dem Berliner Tierpark im Vergleich zu anderen Deutschen Zoos belegt. Mehr dazu hier: 
http://www.claudia-haemmerling.de/site2.htm

Bilder wie diese von verhaltensgestörten angeketteten Elefanten im Berliner Tierpark machen micht traurig.
 

 

 

Der Wiesenhof-Skandal 2012

Entenmast bei Wiesenhof
„Mastenten“ in Deutschland: Bei einer Recherche im Jahr 2012 konnten Ermittler von PETA mehrfach Einblick in einen Entenmastbetrieb in Melle bei Osnabrück gewinnen. Der Betrieb weist Platz für ca. 7000 „Masttiere“ und 7000 Küken auf. Die Tiere der Farm in Melle stammen vom Lieferanten „Duck-Tec Brüterei“, der, wie auch Wiesenhof, zur PHW-Gruppe gehört. Wiesenhof ist zugleich auch der Abnehmer der gemästeten Enten und Nahrungslieferant der Farm. Das Geschäft mit den Tieren bleibt in einer Hand.

 


LINK: Alles zum Wiesenhof-Skandal 2011

 

 

 

Qualzucht bei der Entenmast: Die Tiere können sich nicht alleine auf den Beinen halten

Qualzucht bei der Entenmast: Die Tiere können sich nicht alleine auf den Beinen halten

PETAs Recherche im Entenmastbetrieb
Bei jedem Besuch der Mastanlage fanden die PETA-Ermittler tote Enten zwischen den lebenden vor. Sehr viele Tiere lagen auf dem Rücken und konnten aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen. Das weist auf die Überzüchtung der Tiere hin und die daraus resultierende Störung der Skelettreifung. Selbst wenn die PETA-Aktivisten den Tieren aufhalfen, fielen sie wieder um. In einer Nacht fanden die PETA-Ermittler rund 100 Tiere vor, die auf dem Rücken lagen und nicht aus eigener Kraft aufstehen konnten. Die grausame Folge kann sein, dass sie verdursten oder verhungern, noch bevor sie getötet werden. Die Aktivisten mussten einige Tiere tränken, um sie vor dem Verdursten zu bewahren. Ein schwacher Trost, denn sie wissen, dass sie nicht jedem Tier helfen können.

Ein bedauerlicher Einzelfall?
Bei den Vorfällen in Wiesenhof-Farmen handelt es sich nicht um Ausnahmen, sondern um gängige Praxis. Bereits im Jahr 2010 und 2011 haben PETA-Ermittler alarmierende Zustände auf Wiesenhof-Puten- und Hühnerfarmen gefilmt. Die Ermittler bekommen in jedem Stall das gleiche zu sehen: kranke, schwache und qualvoll sterbendeTiere. 
Nach PETAs Auffassung handelt es sich bei den gefilmten Pekingenten eindeutig um eine Qualzucht im Sinne von § 11 b des Tierschutzgesetzes. Danach dürfen keine Wirbeltiere gezüchtet werden, deren Nachkommen erhebliche Leiden aufweisen oder welche nur unter solchen Bedingungen gehalten werden können, die Schmerzen und Leiden bei den Tieren hervorrufen. Bei dieser Zucht stehen primär wirtschaftliche Interessen im Vordergrund. Jeder, der sich das Video ansieht, muss zugeben, dass die Tiere leiden. Wieso wird also ein Gesetz vorsätzlich gebrochen, ohne geahndet zu werden?

 


LINK: Diese Recherchen sind nur durch Ihre Spenden möglich. Helfen Sie den Tieren!

 

 

 

 

 

Schon junge Küken weisen Koordinationsstörungen auf und viele sterben in den ersten Tagen

Schon junge Küken weisen Koordinationsstörungen auf und viele sterben in den ersten Tagen

Gesetzgebung und Konsum
Die rechtlichen Grundlagen genügen nicht im Geringsten, um die Tiere vor Industrieriesen wie der PHW-Gruppe, darunter auch Wiesenhof, zu schützen. Puten, Enten und Gänse wurden systematisch aus den rechtlich verbindlichen Regelungen außen vor gelassen. 
Die Reaktion der Verantwortlichen ist immer gleich: leugnen, beschwichtigen, Besserung geloben. Aber ändern wird sich nichts, wenn wir nicht einschreiten. Wir Verbraucher haben die Nachfragemacht. Greifen Sie zu pflanzlichen Alternativen und sprechen Sie sich gegen die Intensivtierhaltung aus.

Erfahren Sie mehr über das Leben der Enten in der Intensivtierhaltung.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Emailprotestformular an den Zoo Nürnberg, die Stadt Nürnberg und Nürnberger Medien am Ende des Berichts:

 

Sehr geehrte Zooleitung, sehr geehrte Städte Nürnberg und Saarbrücken, 

 

zu meinem Entsetzen muss ich feststellen, welcher tierquälerische Handel durch den Zoo Nürnberg und den Zoo Saarbrücken betrieben wird. Geht es in einem Zoo nicht darum, Tiere möglichst artgerecht und artenerhaltend zu halten und vermitteln? Oder geht es vielmehr um finanzielle Mittel, wenn Tiere in fremde Zoos abverkauft werden?

Wieso können Gorillas in einem Land enden, in denen sie dahin vegetieren in viel zu engen Käfigen, ohne Beschäftigung? Tiere die nachweislich dem Zoo Nürnberg entstammen und von dort nach Saarbrücken verkauft wurden!! 

 

Wo sind denn da die Vorkontrollen, ob es den Tieren gut ergehen wird, die Nachkontrollen, ob wirklich alles so ist wie versprochen?

Tiere sind Lebewesen, ist es denn nicht schon genug, dass sie nicht in Freiheit leben können, an ihrem Ursprung, da wo sie hin gehören?

Wie erklärt der Zoo Nürnberg oder Saarbrücken mir die Haltungsbedingungen des von Ihnen veräußerten Gorillas nach Kiev?

Was gedenkt man zu tun mit dem Tier, das sich zu Tode leiden wird? Dieser Gorilla hat es verdient, dass der Zoo Nürnberg / Saarbrücken endlich in die Verantwortung tritt, die er dem Tier seit Abverkauf nach Kiev schuldet!!!

Befreien Sie dieses Tier gefälligst aus dieser Haltung und unterbinden Sie weitere Abverkäufe dorthin!!! Es ist eine Schande, dass in einem deutschen Zoo, wie Nürnberg oder Saarbrücken, Tierleid erzeugt wird!!!

 

 

Deutschland finanziert Käfighaltung in der Ukraine

Kleingruppenhaltung (in Breckerfeld): 800 Quadratzentimeter pro HuhnZur Großansicht
dapd

Kleingruppenhaltung (in Breckerfeld): 800 Quadratzentimeter pro Huhn

Geflügelhalter in Niedersachsen kritisieren zwei Exportbürgschaften der Bundesregierung. Damit werde der Bau riesiger Legehennen-Betriebe in der Ukraine finanziert. Den Tieren drohten Bedingungen, die in Deutschland längst verboten sind.

Info
 

Osnabrück - Legehennen-Betriebe in Deutschland haben immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, zuletzt durch den Fund von mit Dioxin belasteten Eier. Nun aber richten niedersächsische Geflügelhalter den Zeigefinger in Richtung Ukraine. Dort hilft die Bundesregierung laut einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" ("NOZ") bei der Finanzierung zweier Legehennen-Fabriken des ukrainischen Unternehmens Avangardco für drei und fünf Millionen Tiere. Das Bundeswirtschaftsministerium bestätigte, dass für entsprechende Geschäfte Exportkreditgarantien übernommen worden seien.

 

 
 

"Das ist schon ein Widerspruch in der Politik der Bundesregierung", zitiert die Zeitung den Vorsitzenden der niedersächsischen Geflügelwirtschaft, Wilhelm Hoffrogge. Er gehe davon aus, "dass die zwei Legehennenfabriken in der Ukraine ganz normale Käfige oder maximal sogenannte ausgestaltete Käfige verwenden". Beide Haltungsformen sind in Deutschland verboten, hier ist die sogenannte Kleingruppenhaltung verpflichtend.

„WeNn TiErE lEiDeN bLuTeT MeIn HeRz“

BITTE UNTERSCHREIBEN UND TEILEN !!!
Grausamer Fischertag – eine Schande für Memmingen!
Hier erfahren Sie, wie die Stadt Memmingen Fische quält!
Stand August 2012
Der Fischertag: in Wahrheit eine reine Wettveranstaltung
Jedes Jahr, in der Woche vor den Sommerferien, veranstaltet die Stadt Memmingen eine tierquälerische Tradition, die sie „Fischertag“ nennt. Jährlich kommen zu dem Fest 30.000 bis 40.000 Menschen als Mitwirkende oder Zuschauer. Ziel ist es, innerhalb von 30 Minuten die schwerste Forelle zu fangen, um den Titel des „Fischerkönigs“ zu erwerben.
Video: ---> http://www.youtube.com/watch?v=uCwdYVS6n0M&feature=player_embedded

Helfen Sie mit, den Fischertag in Memmingen zu stoppen!
Petition: ---> http://www.peta.de/web/fischertag.6200.html

Beim „traditionellen“ Fischertag in der bayerischen Kleinstadt Memmingen werden brutal und sinnlos Tausende Forellen gefangen und getötet. Zahlreiche gesetzliche Vorgaben werden hier ignoriert. An diesem Tag ist alles erlaubt, was nur noch peinlich und barbarisch ist! Das Ziel ist der Fang der schwersten Forelle, die dann als Königsforelle auf ein Brett genagelt wird. Der Fischer, der sie fängt, wird zum „Fischerkönig“ gekürt.
Diese über hundert Jahre alte „Tradition“ ist ebenso brutal wie der Stierkampf. Bitte helfen Sie uns und fordern Sie beim Oberbürgermeister ein Ende des Fischertages!

Was passiert im Stadtbach?
Tausende Forellen, die zuvor in den Stadtbach gelassen wurden, werden an einem Samstagmorgen um 8 Uhr von hunderten männlichen Stadtfischern, die sich alle gleichzeitig ins Wasser stürzen, zunächst einmal zertrampelt, dann mit dem Kescher gefangen und in Eimer umgefüllt. Während sich die Männerauf die Fische stürzen, stoßen sie brünstige Laute aus und vollführen nebenbei den „Wackeltanz“, sprich, sie springen wie wild hin und her und grunzen dabei laut und peinlich.

Was Peta filmen konnte…
Mit den Eimern gehen die Fischer anschließend in die Tötungszelte, sogenannte „Versorgungsstationen“, wo die Fische getötet, aber nicht ausgenommen werden dürfen. Tatsache ist jedoch, wie PETA 2012 vor Ort filmte, dass unsachgerecht betäubte Tiere aufgeschnitten werden und vor Schmerzen wild zucken.
Die Fische müssten eigentlich, laut Vorschrift des organisierenden Memminger Fischereivereins, innerhalb der nächsten 30 Minuten nach dem Fang getötet werden. Tatsache ist aber, dass die Schlange vor den Tötungszelten sehr lang ist, so dass es meist viel länger dauert. Auch müsste pro Fisch 7 Liter Wasser zur Verfügung stehen, aber PETA hat gefilmt, dass es oft viel weniger ist.
Die größten gefangenen Fische, unter denen sich die Königsforelle befindet, werden in ein Becken gesperrt und gewogen. Zum Schluss wird die Königsforelle auf ein Brett genagelt.

Tradition oder reine Tierquälerei?
Diese „Tradition“, bei der die Tötung von Hunderten, gar Tausenden von Tieren bejubelt wird, ist nicht weniger barbarisch als der traditionelle Stierkampf – nur sterben hier weit mehr Tiere. Ein kleines beschauliches Dorf im Allgäu – ein Alptraum für die Tiere.

PETA hat Anfang August bei der Staatsanwaltschaft Memmingen Strafanzeige erstattet. Diese hat auch bereits ein Ermittlungsverfahren gegen den Oberbürgermeister Dr. Holzinger, gegen das Veterinäramt, sowie gegen die Teilnehmer eingeleitet. Dieses läuft unter dem Aktenzeichen 114 Js 12329/12 StA Memmingen.

Helfen Sie uns und fordern Sie das Ende des Fischertags!

 

Farbskandal: Trend zu bunten Vögeln empört Tierschützer!!!!!!!

 

 

Trend zu bunten Vögeln empört Tierschützer

30. Oktober 2012, 18:30

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    Perversion im Hühnerstall: gefärbte Küken als Spielzeug.

     

     

Eingefärbte Küken: "Krankhaftes menschliches Verhalten"

Linz - Wer demnächst durch die kleine Ortschaft Schlüsselberg im Bezirk Grieskirchen spaziert und bei einem beiläufigen Blick in ein Hühnergehege plötzlich rosa Küken sieht, braucht keinen Arzt.

Der Nachwuchs im Hendlstall trägt tatsächlich Signalfarbe. Die Färbung der Tiere ist keine Laune der Natur, sondern ein höchst bedenklicher "Trend", der von Asien ausgehend über die Türkei immer mehr auch nach Österreich drängt.

Injektion von Lebensmittelfarbe

Die Färbung entsteht durch eine Injektion von Lebensmittelfarbe in noch nicht ausgebrütete Hühnereier. Kinder sollen von den bunten Tierchen ganz besonders begeistert sein. Tiere als Spielzeug, noch dazu künstlich gefärbte, rufen aber erwartungsgemäß Tierschützer auf den Plan.

Hühner hätten im Kinderzimmer nichts verloren, weil die Bedürfnisse der Tiere in einer Wohnung nicht erfüllt werden könnten, sagt der Tierarzt und Tierschutzombudsmann Oberösterreichs, Dieter Deutsch, im Interview mit dem ORFOberösterreich. Vor allem sei aber "der Ansatz, Tiere zu färben, nur um sie attraktiv zu machen, der verkehrte Ansatz, um sich Tiere anzuschaffen", so der Tierschutzombudsmann.

"Die schlimmste Befürchtung ist, dass viele Leute die Tiere kaufen, weil sie etwas Besonderes sind. Wenn die Küken umfedern, bekommen sie das normale Gefieder, dann sind sie uninteressant und werden einfach entsorgt." Deutsch bezeichnet die bunten Küken als Zeichen von "krankhaftem menschlichen Verhalten", das keinen Nutzen habe.

Bunte Tauben in Venedig

Buntes Geflügel sorgte übrigens im heurigen Sommer in Venedig für Verwunderung. Der Schweizer Künstler Julian Charrière schleuste im August bunte Tauben in die Markusstadt ein.

In einem Studio in Kopenhagen wurden wilde Tauben eingefangen, auf ein Förderband gesetzt und dann mit Lebensmittelfarbe eingesprüht. Im Rahmen der Biennale wurden die bunten Vögel dann in der Lagunenstadt ausgesetzt - um zu beobachten, wie die Menschen auf das markant bunte Federvieh reagieren. Viele Besucher des Markusplatzes waren begeistert.

Tierschützer reagierten erwartungsgemäß weniger begeistert auf die Aktion. Es sei "unverständlich, dass jemand, nur um mediale Aufmerksamkeit zu erregen, in den Lauf der Natur eingreift", empörte sich die italienische Tierschutzorganisation Empa (mro, DER STANDARD, 31.10.2012)

 

 

https://www.change.org/de/Petitionen/die-kirchen-in-deutschland-wir-fordern-ein-ende-der-feuerstier-fiestas-in-spanien


Bitte entschuldigt das Bild, aber das ist eine Aufnahme von Heute!!(13.11.12)! :-(

Darum möchten wir nochmal darauf au
fmerksam machen,
Stierkampf wird weniger Feuerstier Fiestas nehmen zu!

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt" 

Liebe Spanier, bitte beendet diese Massaker!!

9,03 Millionen Deutsche besuchen jedes Jahr Euer Land

*Jens*

Spaniens Stiere werden mit Feuer gequält

Medinaceli (Spanien) – Unter dem Deckmantel der Traditionspflege werden in Spanien alljährlich grausame Tierquälereien begangen. Besonders abscheulich sind die Feuerstier-Fiestas, die zur Zeit in vielen Provinzen des Landes stattfinden.

Ein blutiges Beispiel liefert die Gemeinde Medinaceli in Kastilien. Immer am zweiten November-Wochenende feiert das Dörfchen mit zahlreichen Schaulustigen die Fiesta „Cuerpos Santos“ (Heilige Körperschaft). Höhepunkt der Kirchen-Feier ist der „Toro Júbilo“, der Jubel-Stier.

EIN GRAUSAMES RITUAL

Zunächst wird der Stier mit Seilen an einen Pfahl gebunden. Dann wird ihm ein Metallgestell zwischen die Hörner montiert. An dieses werden mit Teer, Schwefel, Harz, Terpentin und Wachs getränkte Wollknäuel gehängt und entzündet - unter dem Gejohle der Zuschauer.

Anschließend wird der Stier losgebunden: In wilder Panik versucht er das Feuer abzuschütteln, wirft sich auf den Boden, rennt gegen Mauern – während um ihn herum die Meute tobt.

Ein Entkommen gibt es nicht – bis zur völligen Erschöpfung wird das gemarterte Tier durch die Gassen gejagt.

UNVORSTELLBARE QUAL

Laut Tierschützern schmilzt durch die Hitze bei den Stieren der besonders sensible Teil des Horninneren, was zu unvorstellbaren Schmerzen führen soll. Zudem verursache der heiße Teer tiefe Verbrennungen, die Flüssigkeit versenge die Augen.

Dass man dem Tier vor der Feuer-Prozedur den Rücken mit Lehm einreibe, um ihn gegen Funken zu schützen, sei bloße Makulatur.

Nach der Fiesta wird der Stier getötet und den Dorfbewohnern als Festmahl serviert.

Während nach weltweiten Protesten die Zahl der Stierkämpfe drastisch zurückging, werden jedes Jahr noch immer über 500 Feuerstier-Fiestas abgehalten.
Foto: https://www.change.org/de/Petitionen/die-kirchen-in-deutschland-wir-fordern-ein-ende-der-feuerstier-fiestas-in-spanienBitte entschuldigt das Bild, aber das ist eine Aufnahme von Heute!!(13.11.12)! :-(

Darum möchten wir nochmal darauf aufmerksam machen,
Stierkampf wird weniger Feuerstier Fiestas nehmen zu!

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt" 

Liebe Spanier, bitte beendet diese Massaker!!

9,03 Millionen Deutsche besuchen jedes Jahr Euer Land

*Jens*

Spaniens Stiere werden mit Feuer gequält

Medinaceli (Spanien) – Unter dem Deckmantel der Traditionspflege werden in Spanien alljährlich grausame Tierquälereien begangen. Besonders abscheulich sind die Feuerstier-Fiestas, die zur Zeit in vielen Provinzen des Landes stattfinden.

Ein blutiges Beispiel liefert die Gemeinde Medinaceli in Kastilien. Immer am zweiten November-Wochenende feiert das Dörfchen mit zahlreichen Schaulustigen die Fiesta „Cuerpos Santos“ (Heilige Körperschaft). Höhepunkt der Kirchen-Feier ist der „Toro Júbilo“, der Jubel-Stier.

EIN GRAUSAMES RITUAL

Zunächst wird der Stier mit Seilen an einen Pfahl gebunden. Dann wird ihm ein Metallgestell zwischen die Hörner montiert. An dieses werden mit Teer, Schwefel, Harz, Terpentin und Wachs getränkte Wollknäuel gehängt und entzündet - unter dem Gejohle der Zuschauer.

Anschließend wird der Stier losgebunden: In wilder Panik versucht er das Feuer abzuschütteln, wirft sich auf den Boden, rennt gegen Mauern – während um ihn herum die Meute tobt.

Ein Entkommen gibt es nicht – bis zur völligen Erschöpfung wird das gemarterte Tier durch die Gassen gejagt.

UNVORSTELLBARE QUAL

Laut Tierschützern schmilzt durch die Hitze bei den Stieren der besonders sensible Teil des Horninneren, was zu unvorstellbaren Schmerzen führen soll. Zudem verursache der heiße Teer tiefe Verbrennungen, die Flüssigkeit versenge die Augen.

Dass man dem Tier vor der Feuer-Prozedur den Rücken mit Lehm einreibe, um ihn gegen Funken zu schützen, sei bloße Makulatur.

Nach der Fiesta wird der Stier getötet und den Dorfbewohnern als Festmahl serviert.

Während nach weltweiten Protesten die Zahl der Stierkämpfe drastisch zurückging, werden jedes Jahr noch immer über 500 Feuerstier-Fiestas abgehalten.

 

Stadt Gütersloh erhält Negativ Preis "Hammer des Jahres" verliehen.

Vor sechs Jahren wurde vom Bundesrat eine neue Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (Verordnung zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere und anderer zur Erzeugung tieris
cher Produkte gehaltener Tiere bei ihrer Haltung) beschlossen, die auch bessere Haltungsbedingungen für Tiere auf Pelztierfarmen festschreibt. So soll Nerzen zukünftig mind. 1 m² Platz zur Verfügung stehen. Für die Umsetzung wurde den Pelztierfarmbetreibern eine lange Übergangsfrist von 5 Jahren eingeräumt. Diese lief am 11.12.2011 aus.

Umgesetzt der Pelzfarmbetreiber Stüker diese Vorgaben bis heute nicht. Stattdessen zogen er vor Gericht, um die Umsetzung geltenden Rechts zu verhindern. Im Juli dieses Jahres schloss der Kreis Gütersloh einen Vergleich mit den Nerzfarmbetreibern. Die Farm soll geschlossen werden, aber erst Ende 2013. Aus unserer Sicht ein Skandal. Damit nimmt der Kreis billigend in Kauf, dass auf der Farm weiterhin Tausende Nerze unter tierschutzwidrigen Bedingungen gezüchtet, gehalten und getötet werden. 

Für die Betreiber hat sich der Vergleich gelohnt. Er kann dadurch zweimal mehr ernten. Unsere aktuellen Videoaufnahmen zeigen, dass er mit dem Töten der Tiere bereits begonnen hat.

Vor einigen Monaten haben wir das Veterinäramt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt, in diesen Tagen kam die Einstellung der Anzeige. Wir werden gegen die Einstellung Beschwerde einlegen.

Wir verleihen daher dem Kreis Gütersloh den Hammer des Jahres für besonders tierschutzwidriges Behördenhandeln. Der Betreiber hat geltendes Tierschutzrecht vorsätzlich ignoriert und profitiert jetzt davon, Tausende Tiere müssen hingegen den unsäglichen Vergleich zwischen Farmbetreiber und Kreis mit viel Leid und dem Leben bezahlen.

http://www.tierschutzbuero.de/nerzfarmstueker/
 
 
Desaster für den deutschen Tierschutz 

Der Bundestag hat gestern Nacht mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP ein neues Tierschutzgesetz verabschiedet und damit ein klares Zeichen gegen den Tierschutz gesetzt. Dr. Martina Stephany, Kampagnenl
eiterin bei VIER PFOTEN, sagt: "Das neue Gesetz ist ein Desaster für den Tierschutz. Zugunsten der Profitinteressen einzelner Gruppen nimmt Schwarz-Gelb millionenfaches Tierleid in Kauf. Das Tierschutzgesetz ist so beschämend für Deutschland, dass es seinen Namen nicht verdient. Es sollte umbenannt werden in Tierqualgesetz".

Laut dem neuen Gesetz soll ein Verbot einzelner Wildtierarten im Zirkus nur dann erwogen werden, wenn die Tiere unter "erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden" gehalten oder befördert werden. Dr. Martina Stephany: "Damit toleriert die Regierung stillschweigend, dass viele Wildtiere im Zirkus nicht annähernd artgerecht gehalten werden. Die Formulierung ist im Vergleich zum alten Tierschutzgesetz ein Rückschritt." Auch die Möglichkeiten neuer EU-Vorgaben zur Reduzierung von Tierversuchen, wurden in der Novelle nicht ausgeschöpft. So gibt es nach wie vor die Möglichkeit, Versuche an Menschenaffen durchzuführen. Der Schenkelbrand von Pferden bleibt weiter erlaubt, Qualzuchten werden nicht konsequent verboten und die Kastration von Ferkeln darf - obwohl es bereits praxisreife Alternativen gibt - noch bis 2019 ohne Betäubung durchgeführt werden.

Der ursprüngliche Entwurf von Landwirtschaftsministerin Aigner enthielt immerhin ein paar konkrete Verbesserungsvorschläge. Doch davon ist nach den Beratungen der Regierungsfraktionen kaum etwas übrig geblieben, so dass die Novelle als Kniefall vor dem Lobbydruck aus Landwirtschaft, Pharmaindustrie, Zirkus- und Pferdebranche bewertet werden muss. Kampagnenleiterin Martina Stephany sagt: "Das Staatsziel Tierschutz wurde klar verfehlt. Die stets von Aigner betonte Führungsrolle Deutschlands in Sachen Tierschutz in der EU ist eine Farce."

In der Nacht zu Freitag stimmte das Parlament der Reform zu. Als nächstes muss der Bundesrat dem Gesetz zustimmen - oder aber den Vermittlungsausschuss anrufen. VIER PFOTEN appelliert an die Bundesländer, ein klares Signal für mehr Tierschutz zu geben und der Novelle im Bundesrat ihre Zustimmung zu verweigern.

Quelle und Kontaktadresse:
VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
Melitta Töller, Pressesprecherin
Schomburgstr. 120, 22767 Hamburg
Telefon: (040) 399249-0, Telefax: (040) 399249-99
E-Mail: melitta.toeller@vier-pfoten.org
Internet: http://www.vier-pfoten.de/

http://www.verbaende.com/news.php/Desaster-fuer-den-deutschen-Tierschutz-VIER-PFOTEN-kritisiert-neues-Tierschutzgesetz-scharf?m=87584
Foto: Desaster für den deutschen Tierschutz 

Der Bundestag hat gestern Nacht mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP ein neues Tierschutzgesetz verabschiedet und damit ein klares Zeichen gegen den Tierschutz gesetzt. Dr. Martina Stephany, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN, sagt: "Das neue Gesetz ist ein Desaster für den Tierschutz. Zugunsten der Profitinteressen einzelner Gruppen nimmt Schwarz-Gelb millionenfaches Tierleid in Kauf. Das Tierschutzgesetz ist so beschämend für Deutschland, dass es seinen Namen nicht verdient. Es sollte umbenannt werden in Tierqualgesetz".

Laut dem neuen Gesetz soll ein Verbot einzelner Wildtierarten im Zirkus nur dann erwogen werden, wenn die Tiere unter "erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden" gehalten oder befördert werden. Dr. Martina Stephany: "Damit toleriert die Regierung stillschweigend, dass viele Wildtiere im Zirkus nicht annähernd artgerecht gehalten werden. Die Formulierung ist im Vergleich zum alten Tierschutzgesetz ein Rückschritt." Auch die Möglichkeiten neuer EU-Vorgaben zur Reduzierung von Tierversuchen, wurden in der Novelle nicht ausgeschöpft. So gibt es nach wie vor die Möglichkeit, Versuche an Menschenaffen durchzuführen. Der Schenkelbrand von Pferden bleibt weiter erlaubt, Qualzuchten werden nicht konsequent verboten und die Kastration von Ferkeln darf - obwohl es bereits praxisreife Alternativen gibt - noch bis 2019 ohne Betäubung durchgeführt werden.

Der ursprüngliche Entwurf von Landwirtschaftsministerin Aigner enthielt immerhin ein paar konkrete Verbesserungsvorschläge. Doch davon ist nach den Beratungen der Regierungsfraktionen kaum etwas übrig geblieben, so dass die Novelle als Kniefall vor dem Lobbydruck aus Landwirtschaft, Pharmaindustrie, Zirkus- und Pferdebranche bewertet werden muss. Kampagnenleiterin Martina Stephany sagt: "Das Staatsziel Tierschutz wurde klar verfehlt. Die stets von Aigner betonte Führungsrolle Deutschlands in Sachen Tierschutz in der EU ist eine Farce."

In der Nacht zu Freitag stimmte das Parlament der Reform zu. Als nächstes muss der Bundesrat dem Gesetz zustimmen - oder aber den Vermittlungsausschuss anrufen. VIER PFOTEN appelliert an die Bundesländer, ein klares Signal für mehr Tierschutz zu geben und der Novelle im Bundesrat ihre Zustimmung zu verweigern.

Quelle und Kontaktadresse:
VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
Melitta Töller, Pressesprecherin
Schomburgstr. 120, 22767 Hamburg
Telefon: (040) 399249-0, Telefax: (040) 399249-99
E-Mail: melitta.toeller@vier-pfoten.org
Internet: http://www.vier-pfoten.de

http://www.verbaende.com/news.php/Desaster-fuer-den-deutschen-Tierschutz-VIER-PFOTEN-kritisiert-neues-Tierschutzgesetz-scharf?m=87584
 
 
 

 

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